Bis 31. Oktober 2027: Skulpturenausstellung in Wasserburg
Im Außenbereich der Gemeinde: Wasserburg am Bodensee lädt ein, Skulpturen im öffentlichen Raum zu entdecken. Werke von Stephan Guber, Sibylle Schindler und Faxe Müller prägen verschiedene Orte auf der Halbinsel und eröffnen neue Blickwinkel auf vertraute Plätze. Was die drei Künstler verbindet: die Auseinandersetzung mit menschlicher Erfahrung, Wahrnehmung und Bewegung. Ein Spaziergang durch Wasserburg wird so zur Begegnung mit zeitgenössischer Skulptur.
Faxe Müller
Lebt und arbeitet in Jossgrund (D). Faxe Müller setzt auf eine reduzierte, abstrahierte Formensprache, um seinen geschmeidigen Skulpturen eine Leichtigkeit und Beweglichkeit zu geben, die angesichts des Werkstoffs CORTEN-Stahl überrascht. Die Werke entfalten ihre Wirkung durch die Balance zwischen Ruhe und Dynamik. Die Objekte mit leicht biomorph verdrehten Flächen laden den Betrachter ein, sie von allen Seiten zu erforschen, in den Dialog mit dem Objekt zu treten und so selbst einzutauchen in die Dynamik der Bewegung.
Stephan Guber
Lebt und arbeitet in Nidda (D). Für Stephan Guber stellt keineswegs nur die äußere Gestalt die Herausforderung dar, sondern es wird immer mehr Dasjenige gesucht und thematisiert, was wie unausgesprochen durch die Arbeiten hindurch zu tönen scheint. Und so gibt es letztlich nur ein Thema: das Wunder des Menschseins in all seinen Facetten. Drinnen wie draußen, draußen wie drinnen.
Sibylle Schindler
Lebt und arbeitet in Schwyz (CH). Den Antrieb für ihre künstlerische Arbeit findet Sibylle Schindler in außergewöhnlichen Situationen und Ereignissen. Das Schicksal von Menschen steht im Vordergrund. Den Betrachter kann in der Auseinandersetzung mit den Objekten zweierlei beschäftigen: die unmittelbare Präsenz dieser Arbeit, die Kraft des Materials und der Räumlichkeit - sowie das Nachdenken über inhaltliche Deutungen und Verständnisse. Die künstlerische Sprache sprengt Grenzen und muss dort Platz finden, wo sie ihre Wirkung entfalten kann.