Max Mutzke und die SWR Big Band am 27. August
Leidenschaft und Talent kann man nicht wirklich lernen - Max Mutzke hat beides im Uberfluss. Er hat die Gabe das Publikum in seinen Bann zu ziehen und das stellt das deutsche Ausnahmetalent aus dem Schwarzwald seit 20 Jahren immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Wenn dann dieses Kraftpaket auf die mehrfach Grammy-nominierte SWR Big Band trifft, dann verschmilzt das zu einem energiegeladenen Spektakel aus Talent und Konnen, das wortwortlich von den Sitzen reißt.
Howard Carpendale am 29. August
Eines der größten Konzerthighlights des Jahres erwartet uns: Howard feiert 2026 seinen 80. Geburtstag und blickt gleichzeitig auf 60 unglaubliche Jahre auf den Bühnen dieser Welt zurück. Mit unvergesslichen Hits wie Hello Again, Ti Amo und Nachts, wenn alles schläft hat Howard Carpendale Generationen von Fans begeistert. Jetzt, bei seinem letzten großen Bühnenabschied, gibt es die einmalige Chance, diesen einzigartigen Entertainer noch einmal live zu erleben.
Melissa Naschenweng am 5. September
Melissa Naschenweng wird zum zweiten Mal die Freilichtbühne mit ihren größten Hits zum Beben bringen und mit ihrer unverwechselbaren Art für beste Stimmung und unvergessliche Momente sorgen.
Mit ihrem mitreißenden Mix aus Schlager, Pop, Rock und volkstümlichen Einflüssen fasziniert sie als waschechte Vollblutmusikerin ein generationenübergreifendes Publikum aus Jung und Alt, das die im Kärntner Lesachtal aufgewachsene Powerfrau für ihre bodenständige und gleichzeitig moderne, aufgeschlossene Art feiert. Melissa Naschenweng liebt es, in ihrer Musik immer wieder mit Klischees zu spielen, mit verstaubten Traditionen zu brechen und scheinbare Gegensätze in einem ganz eigenen, zeitgemäßen Stil zu vereinen. Mit ihrer "Alpenbarbie" und einer großen Portion "Lederhosenrock"!
Spider Murphy Gang am 6. September
Bei der SMG, die aus Munchen fur viele zu ihrer großen Zeit Anfang der 80er-Jahre zur Speerspitze der Neuen Deutschen Welle zahlte, hat sich in uber 40 Jahren Buhnenerfahrung einiges getan! Von Synthirock, Pop und Waveklangen (z. B. Wo bist du, Ich schau dich an, Skandal im Sperrbezirk) stammen ihre Wurzeln und gehen mit ihrem Album Unplugged - Skandal im Lustspielhaus uber zu Rockabilly, Boogie-Woogie, Zydeco, Jazz, Swing, Blues, Country und Ragtime. Die Schwabinger Jungs, die auch liebevoll von ihren Fans Spiders genannt werden, zeigen mit ihrem unplugged-Konzert, dass sie keine schlichte Popband oder NDW-Combo sind.
Interview Max Mutzke:
Herr Mutzke, Sie kommen für ein Konzert zum sommerFESTIVAL nach Altusried. Was macht für Sie einen gelungenen Konzertabend aus?
Max Mutzke: Für mich entsteht ein besonderer Abend immer dann, wenn auf der Bühne und im Publikum eine echte Verbindung spürbar wird. Ich mache seit mehr als 20 Jahren Musik und habe in dieser Zeit auf sehr unterschiedlichen Bühnen gestanden. Trotzdem ist jedes Konzert neu. Man weiß nie ganz genau, welche Energie im Raum entsteht - und genau das macht Live-Musik so spannend.
Nach so vielen Jahren auf der Bühne: Gibt es Songs, die Sie selbst immer noch besonders berühren?
Max Mutzke: Ja, auf jeden Fall. Gerade autobiografische Stücke wie Wenn ich mal nicht mehr da bin oder Bedingungslos gehen mir sehr nah. In diesen Songs steckt viel Persönliches: die Liebe zu meinen Kindern und die Frage, was man ihnen einmal mitgibt oder hinterlässt. Wenn meine Familie im Publikum sitzt, kann das emotional noch einmal intensiver werden.
Ihr Publikum kennt Sie als Künstler, der sich musikalisch nicht auf ein Genre festlegen lässt. Was reizt Sie an dieser Vielseitigkeit?
Max Mutzke: Ich liebe es, mich musikalisch zu bewegen und nicht in einer Schublade zu bleiben. Für mich muss Musik lebendig sein. Mal darf sie groß, kraftvoll und energiegeladen sein, mal sehr reduziert und persönlich. Entscheidend ist, dass sie ehrlich bleibt und beim Publikum etwas auslöst. Wenn Menschen nach einem Konzert mit guter Energie nach Hause gehen, ist das für mich das Schönste.
Sie sind viel unterwegs, leben aber bis heute im Schwarzwald. Wie wichtig ist Ihnen dieser Gegenpol zur Bühne?
Max Mutzke: Der Schwarzwald ist mein Anker. Ich bin dort aufgewachsen und lebe bis heute in einem kleinen Dorf auf rund 1.000 Metern Höhe. Mein soziales Umfeld dort erdet mich sehr. Dazu kommt meine eng verbundene Patchwork-Familie. Wenn ich nicht auf Tour bin, genieße ich ganz normale Dinge: Wäsche machen, kochen, einkaufen, handwerkliche Arbeiten. Im Winter fahre ich bei uns im Verein ehrenamtlich die Pistenraupe. Zu Hause kann ich einfach nur Max sein.
Das klingt nach einem sehr bodenständigen Alltag. Ist genau das der Ausgleich zum Künstlerleben?
Max Mutzke: Ja, absolut. Ich liebe es, mit Freunden am Stammtisch zusammenzusitzen, etwas mit den Händen zu machen oder einfach Teil dieses normalen Dorflebens zu sein. Das gibt mir Kraft. Auf der Bühne bin ich Künstler, Sänger, Entertainer. Zu Hause bin ich einfach Max - und das ist mir unglaublich wichtig.
Sie arbeiten bereits seit vielen Jahren mit der SWR Big Band zusammen. Was darf das Publikum beim sommerFESTIVAL in Altusried erwarten?
Max Mutzke: Es wird auf jeden Fall kein klassischer Big-Band-Abend à la Frank Sinatra. Mich reizt gerade, dass wir musikalisch viel freier damit umgehen. Die Musikerinnen und Musiker bringen eine enorme Energie mit, fast wie eine moderne Brass Band. Dadurch entsteht ein sehr kraftvoller, lebendiger Sound. Wir haben ein vielseitiges Programm zusammengestellt und daraus die Highlights ausgewählt. Ich glaube, das Publikum darf sich auf einen Abend freuen, der musikalisch überrascht und sehr gut unterhält!