Ab 19. September 2026: Die neue Spielzeit Landestheater Schwaben

Während die NASA im nächsten Jahr nur ein einziges Mal auf dem Mond landen will, besucht das Landestheater Schwaben ihn in der neuen Spielzeit gleich dreizehn Mal: mit dem Musical Frau Luna nach der gleichnamigen Operette. Das spielt das Landestheater nicht nur in Memmingen, sondern auch in u. a. Freising, Nördlingen und Waiblingen und sogar bis nach Friedberg nördlich von Frankfurt. Die weiten Reisen sind am Landestheater nun auch inhaltlich Programm: Zu den Sternen heißt das Motto der neuen Spielzeit, die im September beginnt und im Juli 2027 endet.
Doch hinter dem Motto verbirgt sich noch mehr: etwa der Blick in die Zukunft und das Streben nach Größe. Und so eröffnet Intendantin Sarah Kohrs die Spielzeit mit dem bedeutendsten Griff nach den Sternen der deutschen Literatur, einer eigenen Inszenierung von Goethes Faust (Premiere: 25.9.). Währenddessen landen Aliens auf der Erde und bringen uns die Musik der Neuen Deutschen Welle wieder mit (Ich seh den Sternenhimmel, Premiere: 26.9.). Und im Jungen Landestheater eifert ein Teenager seinem tragischen Idol, dem realen Aussteiger Chris McCandless aus Into the Wild nach (Morgen Alaska, Premiere: 20.9.). Gastspiele der Stücke gibt es unter anderem in Friedrichshafen, Kaufbeuren und Sonthofen.
Als Entscheidungshilfe für Unentschlossene präsentiert das Landestheater in einer Vor-Show drei Mal pro Spielzeit in Memmingen kostenlos die kommenden Premieren: mit Live-Trailern und Live-Musik. Der erste dieser Prologe findet am 19. September statt, am Abend des Theaterfests, dem alljährlichen Tag der offenen Tür des Landestheaters. Der beginnt schon am Nachmittag mit Bastelstationen für Familien und offenen Werkstätten für Interessierte jeden Alters. Später ist das Publikum eingeladen zu Live-Tombola Sterne fangen, am Abend folgt der Prolog.
Neben den erwähnten Stücken wird dort auch Schwarze Schwäne vorgestellt (Premiere: 17.10.) - ein Familiendrama mit durchaus aktueller Relevanz: verhandelt es doch eindrücklich den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Pflege alternder Angehöriger. Unser Verhältnis zur Zukunft und zu den Ideen, Erfindungen und Personen, die sie gestalten, war nie ein einfaches. Unser Verhältnis zu den Sternen hingegen war immer einfach: aus der Ferne funkeln Hoffnungen, Wünsche und Geheimnisse. Das Landestheater thematisiert in der neuen Spielzeit beides.
Nach insgesamt 15 Stücken des Landestheaters und des Jungen Landestheaters soll der krönende Abschluss im Sommer nächsten Jahres die Freilicht-Produktion von Shakespeares Sommernachtstraum sein (Premiere: 17.6.27). Auf der Grimmelschanze in Memmingen stehen dabei erstmalig alle 15 Mitglieder des Ensembles gemeinsam auf der Bühne. Der Vorverkauf hat begonnen, die neue Spielzeit startet mit dem Theaterfest am 19. September.
Alle Informationen gibt es unter https://www.landestheater-schwaben.de und im neuen Spielzeitheft.
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5.9. Oimara

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5.9. Sommersound - Kultur in der Innenstadt mit Zweilicht

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5.9. Abschlusskonzert der 48. Meersburger Sommerakademie Sehnsucht

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